Guerilleros in städtischen Grünanlagen

Das ist doch mal eine Kolumne, die mich freut. Offiziell zur Nachahmung möchte ich natürlich an dieser Stelle nicht aufrufen, da die Aktionen nicht ganz legal sind – und hierzulande sogar als Vandalismus gelten. Dennoch lass ich es mir nicht nehmen, das Guerilla Gardening gut zu finden. :)

Schließlich existiert in der Stadt nach wie vor viel zu wenig grün trotz dass gerade die Entente florale gewonnen wurde. Auch muss es sich nicht auf das Setzen von Krokussen und Primelchen beschränken. Wenn schon nicht im Rathaus, so kann mensch doch wenigstens in den Straßen so für gutes Klima sorgen und den Feinstaub binden. ;) Und viele Baumscheiben warten nur auf so einen Einsatz. Zwar wirbt das Gartenamt auch offiziell um Baumpaten, schaut mensch sich allerdings das Ergebnis an, wird er den Verdacht nicht los, dass es sich dabei nur um die Privatisierung der von Hunden hinterlassen Tretminen handelt. Was allerdings in Richtung Legalisierung weiterhelfen könnte, sind die Gemeinschaftsgärten, deren Pilotprojekt die BV3 auf der Ellerstraße in Oberbilk im letzten Jahr auch finanziell unterstützt hat und die nun auch von der Architektenkammer NRW ausgezeichnet worden sind. Zwar ist das zum New Yorker Vorbild nur ein kleiner Anfang, der aber hoffentlich NachahmerInnen finden wird.

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