Archiv für Mai, 2009

4. Internationales Fußballturnier in der BV3

Am Pfingstmontag ab 11:00 Uhr ist es wieder soweit. Die besten der besten 😉 aus unserem Stadtbezirk  zwischen 12 und 17 finden sich zu internationalen Mannschaften zusammen und treten auf dem Rasen von Sparta Bilk zum diesjährigen Fußballturnier an! Es darf wie in den Vorjahren wieder ein spannendes Turnier erwartet werden. Welche Nation dieses Jahr wohl siegen wird?

Aus der Taufe gehoben wurde dieses Projekt GRÜNER Idee im WM-Jahr 2006. Sportlich sollten Menschen verschiedener Nationen und Kulturen zueinander finden. Dies scheint nicht nur auf dem Rasen geglückt. Das Turnier erfreut sich immer größerer Beliebheit, sowohl auf als auch neben dem Platz.

Erstellt am Samstag, 30. Mai 2009
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Checkliste für gemeine Gesellschaften

Wie merkt mensch, dass er / sie ungewollt in eine neue religiöse oder ideologische Gemeinschaft oder Psychogruppe hineinzurutschen droht oder dies bereits ist, etwa den Scientologisten? So nach dem Motto: Wir sind die Borg! Widerstand ist zwecklos!

Die Beratungsstelle Sekten-Info Nordrhein-Westfalen e.V. hat in ihrem Jahresbericht 2008 eine Checkliste veröffentlicht. Je mehr der folgenden Punkte zutreffen, umso mehr Zündstoff enthält die Gemeinschaft:

  • Bei der Gruppe finde ich 100% das, was ich bisher vergeblich gesucht habe. Sie weiß erstaunlich genau, was mir fehlt.
  • Schon der erste Kontakt eröffnet mir eine völlig neue Sicht der Dinge.
  • Das Weltbild der Gruppe ist verblüffend einfach und erklärt jedes Problem.
  • Es ist schwer, sich ein genaues Bild von der Gruppe zu machen. Ich soll nicht nachdenken und prüfen. Meine Freunde sagen: „Das kann man nicht erklären. Das mußt Du erleben – komm doch gleich in unser Zentrum!“
  • Die Gruppe hat einen Meister, ein Medium, einen Führer oder Guru, der allein im Besitz der ganzen Wahrheit ist.
  • Die Lehre der Gruppe gilt als einzig echtes, ewig wahres Wissen. Die etablierte Wissenschaft, das rationale Denken, der Verstand werden dagegen als Verkopfung, als negativ, satanisch oder unerleuchtet abgelehnt.
  • Kritik durch Außenstehende wird als Beweis betrachtet, dass die Gruppe Recht hat.
  • Die Menschheit treibt auf eine Katastrophe zu und nur die Gruppe weiß, wie man die Welt retten kann.
  • Die Gruppe ist die Elite und die übrige Menschheit ist krank und verloren – solange sie nicht mitmacht bzw. sich retten läßt.
  • Ich soll sofort Mitglied werden.
  • Die Gruppe grenzt sich von der übrigen Welt ab und nimmt eine strenge Reglementierung zwischenmenschlicher Beziehungen vor.
  • Die Gruppe will, dass ich alle „alten“ Beziehungen abbreche, weil sie meine Entwicklung behindern.
  • Mein Sexualverhalten wird mir exakt vorgeschrieben, etwa Partnerwahl durch die Leitung, Gruppensex oder auch totale Enthaltsamkeit.
  • Die Gruppe füllt meine gesamte Zeit mit Aufgaben: Verkauf von Büchern oder Zeitungen, werben neuer Mitglieder, Besuch von Kursen, Meditation…
  • Es ist schwer, allein zu sein – jemand aus der Gruppe ist immer bei mir.
  • Wenn ich zweifle, wenn sich der versprochene Erfolg nicht einstellt, bin ich „selbst schuld“, weil ich mich nicht genug einsetze oder weil ich nicht stark genug glaube.
  • Die Gruppe verlangt strikte Befolgung ihrer Regeln und Disziplin – als einziger Weg zur Rettung.

Wer Probleme hat mit solchen Gemeinschaften, findet in den MitarbeiterInnen der Beratungsstelle kompetente AnsprechpartnerInnen.

Erstellt am Freitag, 29. Mai 2009
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Ein Dienstleistungsunternehmen der besonderen Art

Die Werkstatt für angepaßte Arbeit betreibt im Südpark einen Bauernhof, dessen sehr  empfehlenswerten Erzeugnisse im Café Südpark genossen und im Hofladen Südpark erworben werden können. Vorbei schauen lohnt sich! :)

Erstellt am Freitag, 29. Mai 2009
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Eat this, Große Koalition!

Einfach nur gut! :)

Erstellt am Freitag, 29. Mai 2009
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Haus der Kulturen nach Bilk?

Noch immer ist kein neues Domizil für die zahlreichen Vereine und Verbände des ehemaligen Auxiliums gefunden, das dem Neubau des Justizzentrum an der Werdener Straße weichen mußte.

Aus Oberbilk kam die Initiative zu einem Haus der Kulturen, ähnlich den Vorbildern aus Berlin, Duisburg und München. Dieses Zentrum für die interkulturelle Zusammenarbeit soll die im Auxilium begonnene Arbeit fortsetzen und einen Beitrag zum Dialog der Kulturen leisten.

In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung 3 haben wir GRÜNEN zusammen mit der SPD den Walter-Bau auf dem Jagenberg-Gelände als mögliches neues Domizil in’s Gespräch gebracht. Ein entsprechendes Konzept der Awo, im Dialog mit der Stadt erarbeitet, prüft derzeit das Amt für Immobilienmanagment. Das Gebäude, das der Ärzteversorgung gehört, ist wegen seiner vielen kleinen Räume geeignet. Zudem ist das Jagenberg-Gelände gut zu erreichen und hat eine Tiefgarge, die derzeit noch gar nicht genutzt wird. Diese gehört der LEG und bietet ausreichend Stellflächen für die Besucher eines Hauses der Kulturen.

Allerdings muss das 2005 im Rat verabschiedete Integrationskonzept Grundlage einer solchen Einrichtung sein, wie Dietmar Wolf für uns GRÜNE betonte. Einerseits soll die Mehrheitsgesellschaft sensibilisiert werden für die Kultur der MigrantInnen. Andererseits sollen diese aber auch mit der deutschen Kultur zusammenkommen. In diesem Bereich besteht noch einiges an Beratungsbedarf. Auch bei den betroffenen Vereinen.

Erstellt am Donnerstag, 28. Mai 2009
Kategorie: Bezirksvertretung | Kommentieren »

10 Punkte für ein Grünes Europa

Mit WUMS für ein besseres Europa! So der Slogan zur Europawahl. Doch wofür steht WUMS? Entgegen einiger Vermutungen am Wahlstand 😉 stehen die 4 Buchstaben für Wirtschaft, Umwelt, menschlich und sozial.

Warum die Grünen wählen am 7. Juni?

Mit jeder Stimme für Grün kämpft eine starke Grüne Fraktion im Europäischen Parlament:

  • für einen Green New Deal, der Finanz-, Klima- und Armutskrise mit einem ökologischen und sozialen Umbau der Industriegesellschaft beantwortet.
  • für 5 Millionen neue Arbeitsplätze in Europa durch Investitionen in Bildung, Klimaschutz und Soziales.
  • für konsequenten Klimaschutz in Europa.
  • für eine Europäische Union, die aus der Atomkraft aussteigt und bis 2040 zu 100% auf Erneuerbare Energien umsteigt.
  • für Mindestlohnregelungen und Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern in allen Mitgliedsstaaten.
  • für einen europäischen Sozialpakt, der die soziale Sicherheit erhöht und die Rechte der Bürgerinnen und Bürger stärkt.
  • für eine Europäische Union, die ihre internationale Verantwortung gerecht wird und sich für Frieden einsetzt.
  • für eine Europäische Union, die ihre Bürgerrechte und Daten schützt.
  • für die Stärkung der Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher und eine klare Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln

Erstellt am Sonntag, 24. Mai 2009
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Mineralwasser: Nichts für Säuglinge!

Lieber Säuglinge Leitungswasser trinken lassen. Denn im Gegensatz zu Mineralwasser darf dieses gefiltert werden und kann daher der Urangehalt gesenkt werden. Mehr dazu im Artikel aus der Süddeutschen.

Erstellt am Donnerstag, 21. Mai 2009
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Europawahl: Grüne Radtour zum Dreiländereck

Zur Europawahl haben sich die Aachener und Düsseldorfer GRÜNEN eine tolle
Radtour
einfallen lassen. Die Tagestour geht am Pfingstsonntag 31.05.2009
vom Grünen Zentrum in Aachen los durch die Niederlande zum Dreiländereck Belgien, Niederlande, Deutschland.

Dort kommen zu uns Claudia Roth, die belgischen Grünen mit
Europakandidatin Claudia Niessen und Niederländische Grüne aus Heerlen.
Zusammen feiern wir ein Paneuropäisches Picknick. Thema vor Ort wird
sicherlich auch CO² sein, denn unserer Dreiländereck gehört zu den größten
Produzenten dieses Gases weltweit.

Anmeldung erforderlich bei Susanne Ott im KV! Details siehe Link. Mietfahrräder stehen zur Verfügung. Es wird unterschiedliche Gruppen je nach Leistungsstärke geben. Von Düsseldorf aus geht es erst mal mit der Bahn nach Aachen. Es ist also für jede/n machbar, die / der ein Rad fahren kann. :)

Erstellt am Mittwoch, 20. Mai 2009
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Wirkstoff aus grünem Tee schützt vor Aids

Die Entdeckung von Hamburger Forschern könnte vor allem Frauen helfen: Ein Wirkstoff aus grünem Tee soll, in Vaginalcremes verpackt, eine sexuelle Übertragung von HIV verhindern. Nun muss unter anderem noch untersucht werden, ob der Samen des Mannes durch den Wirkstoff keinen Schaden nimmt. Mehr darüber im Artikel von Angelika Bruder

Erstellt am Dienstag, 19. Mai 2009
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Wie kann Platznutzung für alle gestaltet werden?

V.a. in Bilk und Oberbilk sind die Platznutzung fast schon ständiger Bestandteil der Tagesordnung der Bezirksvertretung. Doch obwohl wir PolitikerInnen uns nun schon recht intensiv damit befaßt haben und die Verwaltung verschiedene Lösung auch umgesetzt hat, ist der Königsweg immer noch nicht in Sicht. Zu unterschiedlich und zu untolerant sind die verschiedenen Nutzergruppen, was sich gerade auf den zwar zahlreichen, aber recht beengten Freiräumen in Bilk und Oberbilk zeigt. Paradebeispiele sind derzeit der Oberbilker Markt, der durch eine städteräumliche Umgestaltung hoffentlich nicht nur an räumlicher Offenheit gewinnen wird, sowie der Lessingplatz, der durch eine aktive Bürgerinitiative (BILP, leider mit nicht funktionierender Internetpräsenz, ich hätte gerne auf sie verlinkt :( ) immer wieder auf sich aufmerksam macht. Jüngst gab es ein Gespräch mit der Initiative, dem OB-Büro und den Bezirksvorstehern, in dem man sich auf ein Konzept zum Umbau des Kiosk einigte. Es bleibt zu hoffen, dass der Grundgedanke dieses Umbaus, einen Nachbarschaftstreff in Form eines Bistro-Cafés  zu kreieren, um das Zusammenleben auch zwischen den vielen Nationalitäten zu fördern, umgesetzt wird. Damit wäre ein wesentliches Problem angegangen, das dann auch für andere Plätze Schule machen könnte. Eine Interessensgruppe wird jedoch bei allen Überlegungen wieder hinten anstehen, da sie sich nicht um eine Lobby kümmern und diese auch nicht so recht wollen: Diejenigen, deren Lebensmittelpunkt auf der Straße ist. Sie haben zwar ein Obdach, halten sich aber viel lieber im Freien auf. Und das bei Wind und Wetter. Sie nehmen sich die Freiheit ihr Leben so zu gestalten wie sie es wünschen. Und ecken damit bei den „Gutbürgerlichen“ an, jenen, die nicht den Mut haben, ihr Leben auf das wesentliche zu reduzieren. Und das ist nur einer der Gründe, warum es Menschen gibt, die ein Leben in der Gemeinschaft auf der Straße allem anderen den Vorzug geben. Aber verächtlich auf den anderen zu schauen ist immer noch so viel einfacher als sich mit ihm zu beschäftigen, gell? 😉

Erstellt am Samstag, 16. Mai 2009
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