Archiv für Mai, 2011

Linde auf der Merowinger Straße bleibt

Immer wieder müssen Bäume Bauprojekten weichen. Und wir BezirksvertreterInnen müssen dem zustimmen – da keine Alternative laut Verwaltung gegeben ist. Letzten Dienstag sollten wir nun zustimmen, dass die Linde auf der Merowinger Straße in Höhe Hausnummer 4 zugunsten einer Busparkbucht während der Bauphase der Wehrhahnlinie weichen und im Anschluss wieder ein neuer Baum gepflanzt werden sollte. Doch hier konnten wir uns einmal erfolgreich wehren – vorerst. Auf Probe soll die Haltestelle auf der Straße eingerichtet werden – so wie es 400 Meter auf der gleichen Straße auch funktioniert.

Erstellt am Samstag, 28. Mai 2011
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Düsseldorf braucht preiswerte Wohnungen

Das sagte auch der Chef des Wohnungsamtes, Thomas Nowatius, in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung 3 (BV3) am vergangenen Dienstag. In 2010 wurden lediglich 49 öffentlich geförderte Unterkünfte genehmigt. Das Jahr davor 141. „Das ist übel“, so Nowatius‘ Aussage. Dabei haben rund 40%  aller Haushalte Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein.  Die Mahnung des Amtsleiters: Neben ausreichend hochpreisigen Wohnungen brauchen wir auch dringend preiswerten Wohnraum. Die Mischung ist aber nicht gegeben!

Erstellt am Samstag, 28. Mai 2011
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Stadt soll auf Atomstrom verzichten

Ein Grüner Antrag in der letzten Ratssitzung am vergangenen Donnerstag: Die Forderung, dass die Stadt und alle Tochterunternehmen zukünftig auf erneuerbare Energien umsteigen sollen. Der aktuelle Vertrag über die städtische Stromversorgung läuft noch bis Ende 2012.

Erstellt am Samstag, 28. Mai 2011
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Endlich kommt die Hafenbahn

Lange erwartet – Nun wird sie endlich umgesetzt. Die Linie 704 soll zwischen September 2011 und April 2012 ausgebaut werden. Für rund 2,3 Millionen Euro werden der Hafen und der Medienhafen sowie die Hafenanschlüsse über Franzius-, Holz- und Speditionsstraße erschlossen. Die Gleisbauarbeiten für die Rheinbahn sind darin nicht enthalten.

Zwischen zwei Fahrbahnen sollen zukünftig die Gleise der 704 verlaufen.  Die so entstehende Insel dazwischen soll bepflanzt werden.  Da wegen des daneben liegenden Neubaus Casa Stupenda andere Pläne gezeichnet werden mußten, trägt der Bauherr die Kosten für Planung und Bepflanzung.  In der Nähe der Kaistraße wird ein Taxistand eingerichtet werden. Die Querungen werden im Zickzack angelegt. An der Hammerstraße erhält die Buslinie 725 eine neue barrierefreie Haltestelle. Die Busse werden dann nicht mehr durch die Gilbachstraße fahren müssen.

Die Pläne wurden vergangenen Dienstag erstmals in der Bezirksvertretung 3 (BV3) vorgestellt. Im Juni wird der Verkehrsausschuss, im Juli der Rat die Pläne beschließen.

Erstellt am Samstag, 28. Mai 2011
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Tagesordnung der BV3-Sitzung am 24.05.2011

Die Sitzung findet um 17.00 Uhr im Stadtteilzentrum Bilk – Bürgersaal, Bachstr. 145 statt. Die Niederschrift der vergangenen Sitzung ist auf der Seite der Stadt Düsseldorf eingestellt.

Tagesordnung des öffentlichen Teils der Sitzung

TOP 01: Verpflichtung eines neuen Mitglieds der Bezirksvertretung 3
TOP 02: Anerkennung der Tagesordnung
TOP 03: Genehmigung der Niederschrift 3/2011 vom 29.03.0211
TOP 04: Zulassung von Sachverständigen
TOP 05: Wohnungsmarktbericht Stadtbezirk 3
Referent: Herr Thomas Nowatius, Leiter des Amtes für Wohnungswesen
TOP 06: 17/3-52/2011 Wehrhahn-Linie
Baumfällgenehmigung nördliche Merowinger Str. 4
TOP 07: 066/50/2011 Erschließungssystem Franziusstraße
Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss
TOP 08: Grillen Am Hammer und Volmerswerther Deich
TOP 08.1: Antwort auf einen Anfrage des Bezirksvorstehers
TOP 08.2: 17/3-53/2011 Hammer Deich – Lärmschutz
Antrag der CDU-Fraktion
TOP 08.3: 17/3-57/2011 Grllen am Hammer Deich
Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
TOP 08.4: 17/3-65/2011 Hammer Deich – Belästigung von Anwohnern
Prüfantrag der FDP-Fraktion
TOP 09: 017/3-11/2011 Bauunterhaltungsmittel
Entscheidung über Restanten
TOP 10: 173/51/2011 Zuschuss an den Kajakverein Düsseldorf-Hamm e.V.
TOP 11: 173/58/2011 Zuschuss an den Düsseldorfer Ruderverein 1880 e.V.
TOP 12: 173/7/2011 Bilker Allee
Antrag der SPD-Fraktion
TOP 13: 173/64/2011 Flächengestaltung Vorplatz Alt-St. Martin
Antrag der CDU-Fraktion
TOP 14: 173/59/2011 Reparatur des Zauns zwischen Siegburger- und
Kaiserslauterner Straße – Antrag Fraktion Bündnis90/Die Grünen
TOP 15: 173/60/2011 Schrotträder blockieren Fahrradabstellplätze
Antrag der Fraktionen Bündnis90/Die Grünen und CDU
TOP 16: 173/54/2011 Baumfällungen Gogrevestraße
Antrag von Herrn Dr. Sawalies
TOP 17: 173/42/2011 Blääk, Stromzugang
Anfrage der CDU-Fraktion
TOP 18: 173/44/2011 Kataster für bebaubare Grundstücke
Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen
TOP 19: 173/62/2011 Wertstoffcontainer
Anfrage der CDU-Fraktion
TOP 20: 173/61/2011 Fahrradabstellplätze Corneliusstraße zwischen
Kirchfeldstraße und Fürstenwall – Anfrage der Fraktion
Bündnis90/Die Grünen

TOP 21: 173/55/2011 Verkehrsprobleme in Unterbilk
Anfrage von Herrn Dr. Sawalies
TOP 22: 173/56/2011 Überfüllung des Papiercontainers /
Erscheinungsbild Fürstenplatz – Anfrage von Herrn Dr. Sawalies
TOP 23: 173/63/2011 Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss
Aachener Platz – Anfrage der SPD-Fraktion
TOP 24: 040/24/2011 Bildungsoffensive II – Offene Ganztagsschule
(OGS) im Primarbereich in Düsseldorf
TOP 25: Barrierefreier Ausbau von 8 Straßenbahnhaltestellen
TOP 26: Mitteilungen des Bezirksvorstehers

Tagesordnung des nicht-öffentlichen Teils der Sitzung

NÖ 1: Anerkennung der Tagesordnung
NÖ 2: Genehmigung der Niederschrift 3/2011 vom 29.03.2011
NÖ 3: Themenvorschläge für die nächste Stadtteilkonferenz am
28.06.2011

Erstellt am Sonntag, 22. Mai 2011
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Biesenbach hat Recht – Elektro-Autos alleine machen keine E-Mobilität der Zukunft

Der Rheinbahn-Chef hat gestern die einseitige Förderung von Elektro-Autos durch die  Bundesregierung kritisiert. Dies unterstützt Fraktionssprecher Norbert Czerwinski und erklärt dazu am Donnerstag: „Wer den heutigen Verkehrsinfarkt in den Großstädten nur elektronisch will, hat vom Verkehr der Zukunft keine Ahnung. Es ist das vollkommen falsche Signal, Elektroautos dadurch fördern zu wollen, indem man den Anbietern eines  jahrzehntelangen erfolgreichen Elektro-Verkehrs – den Straßenbahnen und in einigen Städten den O-Bussen – den Wettbewerbsvorteil nimmt.“
Die Fahrspuren von Bus und Bahn dienten dazu, den Fahrgästen ein Höchstmaß an Pünktlichkeit zu ermöglichen. Würden diese Fahrspuren in einigen Jahren zunehmend von Elektro-Autos belegt, sei gerade in Stauzeiten der Vorteil dieses umweltfreundlichen und platzsparenden Verkehrsmittels gemindert. „Künftige Mobilität wird sich eines vielfältigen Angebotsmixes bedienen. Hierbei wird der Besitz eines PKW immer weniger eine Rolle spielen“, erläutert der GRÜNE Verkehrspolitiker. Der Anteil der Zwanzigjährigen mit Führerschein sinke in den letzten Jahren kontinuierlich, daher mache es keinen Sinn, Elektroverkehr nur als elektronische  Variante des heutigen Verkehrs zu denken.
Expressrouten für den Radverkehr mit seinen Pedelecs, Ökostrom für die Rheinbahn, Elektro-Dienstwagen bei der Stadtverwaltung und Car-Sharing-Plätze im öffentlichen Straßenraum – dies seien die Aspekte, mit denen sich Düsseldorf auseinandersetzen müsse, um sich auf die Zukunft des elektronischen Verkehrs vorzubereiten. „Im nächsten Ordnungs- und Verkehrsausschuss wollen wir von der Verwaltung wissen, inwiefern der § 7 des nordrhein-westfälischen Straßen- und Wegegesetzes genutzt werden kann, um wie in Berlin Car-Sharing Plätze im öffentlichen Raum anzubieten, am besten für Elektrofahrzeuge“, so der GRÜNE Ratsherr abschließend.

Erstellt am Sonntag, 22. Mai 2011
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Atomausstieg auf die eigene Faust

Ein Riesenthema – Was kann ich kleineR BürgerIn denn da schon groß wirklich bewegen? Was bringt es sich auf die Straße zu stellen und sein Fähnchen zu schwenken? Und mehr kann mensch doch nicht tun, oder?  Oh doch! Nämlich den eigenen Stromverbrauch auf Ökostrom umstellen. Und nein – Ökostrom ist nicht per se teurer als der konventionelle, sondern im Gegenteil kann er tatsächlich preiswerter sein! Die vier zertifizierten Anbieter sind Naturstrom Düsseldorf, Greenpeace EnergyElektrizitätswerke Schönau und Lichtblick. Und so geht der Wechsel: Antrag ausfüllen, Zählernummer eintragen und Zählerstand merken und den Antrag in die Post geben. Das war es schon. Den Rest machen die Anbieter. Und? Seid Ihr dabei?

Erstellt am Samstag, 7. Mai 2011
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