Die beiden Kabarettisten gaben heute herrlich pointiert in den Mitternachtsspitzen zwei meiner Standpunkte wieder: Wilfried Schmickler weshalb wir wählen gehen sollten und Hagen Rether woran die Integrationspolitik so krankt. Besser kann mensch das nicht formulieren. Viel Spaß beim Nachlesen resp. Nachhören!
Erstellt am Samstag, 5. September 2009
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Da schau her: Nicht alles aus Bayern ist Hinterwälderisch, von gestern oder angestaubte CSU-Denke. Felix Finkbeiner ist 11 – und seit 2 Jahren zusammen mit seinen Schwestern Franziska (13) und Flurina (9) Gründer der SchülerInneninitiative plant for the planet. Felix hat ein Ziel vor Augen: Jeder Mensch soll die gleichen “Verschmutzungsrechte” haben und meint damit, daß sich der CO2-Ausstoß weltweit um die Hälfte reduziert werden muss. Er weiß selber, dass dies nach Utopie klingt, aber seiner Ansicht nach darf es keine sein. Sein Ziel sind 1 Million gepflanzte Bäume bis Ende 2009. 500.000 sind es schon. 100.000 SchülerInnen unterstützen ihn dabei bundesweit. Die Bäume stehen für Klimagerechtigkeit. Bereits zu seiner ersten Pflanzaktion konnte er Ex-Bundesumweltminister Klaus Töpfer als Schirmherrn gewinnen. Felix Finkbeiner ist Kindervertreter der Vereinten Nationen und sprach schon vor tausend Managern der Autombilindustrie. Er traf den damaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen Kofi Annan und Friedensnobelpreisträger Al Gore, dessen Buch Eine unbequeme Wahrheit er an Schulen in ganz Deutschland verschickt. Sein großes Vorbild ist aber die afrikanische Friedennobelpreisträgerin Wangari Maathai, die “Mutter aller Bäume”. Wer keinen Platz für ein eigens Bäumchen in seinem Garten hat, den ruft Felix Finkbeiner zu Spenden auf. Einen Euro für einen Baum irgendwo auf der Welt.
Erstellt am Montag, 17. August 2009
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Diesen Aufruf möchte ich gerne unterstützen. Er ging via E-Mail-Verteiler von Dieter Sawalies bei mir ein. In diesem Aufruf geht es um die jüngst von Justizministerin Zypries endlich veröffentlichten Ergebnisse einer Studie um die Frage, ob homosexuelle Paare genauso gute Eltern sind wie heterosexuelle und daher Kinder adoptieren dürfen oder nicht. Und oh Wunder: Diese Studie sagte eindeutig “Ja!”. Kinder aus „Regenbogenfamilien“ haben keine Nachteile gegenüber Kindern aus klassischen Familien. Ganz im Gegenteil hätten Kinder gleichgeschlechtlicher Paare sogar ein signifikant höheres Selbstwertgefühl. Dagegen wettert nun natürlich das konservative Lager, das sein traditionelles Weltbild in seinen Grundmauern erschüttert sieht. Wackelt doch ein bißchen mit und unterstützt die Abstimmung!
Erstellt am Dienstag, 28. Juli 2009
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Christine Ewert Kandidatin für den Direktwahlkreis 17 Oberbilk-Südost
Buntes Leben in Oberbilk vernetzen
Oberbilk lebt durch seine Vielfalt. Dieses bunte Leben gilt es stärker zu vernetzen, auch durch kulturelle Angebote „von unten“ für alle wie das erfolgreich von GRÜNEN initiierte internationale Fußballturnier. Zudem brauchen wir Ersatz für das Auxilium, das für die neuen Gerichtsgebäude aufgegeben werden mußte.
Auf den Plätzen wie auch im gesamten Stadtbezirk gilt es eine Aufenthaltsqualität zu schaffen, in der sich alle BürgerInnen wiederfinden und keineR verdrängt wird. Gerade in Oberbilk zeigt sich die Armut mit seinen vielen Gesichtern. Diese Not gilt es zu lindern durch aktive Hilfe in Form von Quartiersmanagement als Fortläufer des ausgelaufenen Projekts “Soziale Stadt”.
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Erstellt am Freitag, 10. Juli 2009
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Kaum hat sich das Bundesfamilienministerium mit den Internetsperren großer Beliebtheit erfreut
nach dem Motto “Mach die Augen zu, dann siehst Du auch nichts mehr!”, schon kommen die skandalösen Rampensäue der Bundespolitik mit dem nächsten Knaller daher: Sie wollen allen Ernstes ein satirisches Buch auf den Index setzen lassen!!! Hallo Leute, geht’s denn noch??? Dass InternetausdruckerInnen Angst vor diesem ihnen unbekannten Medium haben und sich nicht anders zu wehren wissen gegen ihre Unwissenheit und die ganze Republik unter Zensur leiden lassen wollen, ist schon grausam genug. Aber nun am gedruckten Wort vergreifen zu wollen, ist alle Alarmzeichen wert! Liebe WählerInnen, tut bitte am 27. September das richtige, wählt – und wählt diese Unzumutbarkeiten ab!
Worum geht es in dem Buch? Hier die Kurzbeschreibung von amazon.de
“Das kleine Ferkel und der kleine Igel hatten immer geglaubt, es könnte ihnen gar nicht besser gehen. Doch dann klebt jemand über Nacht ein Plakat an ihr Häuschen, auf dem geschrieben steht: “Wer Gott nicht kennt, dem fehlt etwas!” Also machen sie sich auf den Weg, um Gott zu suchen…
Wo bitte geht’s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel klärt Kinder auf humorvolle Weise über die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam auf. Die Frage, ob einem religionsfreien Kind “etwas fehlt”, wird dabei aus der Perspektive des weltlichen Humanismus beantwortet: “Und die Moral von der Geschicht’: Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn nicht …”
Erstellt am Sonntag, 28. Juni 2009
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V.a. in Bilk und Oberbilk sind die Platznutzung fast schon ständiger Bestandteil der Tagesordnung der Bezirksvertretung. Doch obwohl wir PolitikerInnen uns nun schon recht intensiv damit befaßt haben und die Verwaltung verschiedene Lösung auch umgesetzt hat, ist der Königsweg immer noch nicht in Sicht. Zu unterschiedlich und zu untolerant sind die verschiedenen Nutzergruppen, was sich gerade auf den zwar zahlreichen, aber recht beengten Freiräumen in Bilk und Oberbilk zeigt. Paradebeispiele sind derzeit der Oberbilker Markt, der durch eine städteräumliche Umgestaltung hoffentlich nicht nur an räumlicher Offenheit gewinnen wird, sowie der Lessingplatz, der durch eine aktive Bürgerinitiative (BILP, leider mit nicht funktionierender Internetpräsenz, ich hätte gerne auf sie verlinkt
) immer wieder auf sich aufmerksam macht. Jüngst gab es ein Gespräch mit der Initiative, dem OB-Büro und den Bezirksvorstehern, in dem man sich auf ein Konzept zum Umbau des Kiosk einigte. Es bleibt zu hoffen, dass der Grundgedanke dieses Umbaus, einen Nachbarschaftstreff in Form eines Bistro-Cafés zu kreieren, um das Zusammenleben auch zwischen den vielen Nationalitäten zu fördern, umgesetzt wird. Damit wäre ein wesentliches Problem angegangen, das dann auch für andere Plätze Schule machen könnte. Eine Interessensgruppe wird jedoch bei allen Überlegungen wieder hinten anstehen, da sie sich nicht um eine Lobby kümmern und diese auch nicht so recht wollen: Diejenigen, deren Lebensmittelpunkt auf der Straße ist. Sie haben zwar ein Obdach, halten sich aber viel lieber im Freien auf. Und das bei Wind und Wetter. Sie nehmen sich die Freiheit ihr Leben so zu gestalten wie sie es wünschen. Und ecken damit bei den “Gutbürgerlichen” an, jenen, die nicht den Mut haben, ihr Leben auf das wesentliche zu reduzieren. Und das ist nur einer der Gründe, warum es Menschen gibt, die ein Leben in der Gemeinschaft auf der Straße allem anderen den Vorzug geben. Aber verächtlich auf den anderen zu schauen ist immer noch so viel einfacher als sich mit ihm zu beschäftigen, gell?
Erstellt am Samstag, 16. Mai 2009
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Derzeit steigen die Unterschriftenzahlen interessant schnell an für die Petition von Franziska Heine Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten. Auf die Reaktion der Damen und Herren Bundestagsabgeordneten darf mensch gespannt sein. Bis zum 16. Juni kann noch mitgezeichnet werden und schon jetzt ist das erforderliche Quorum, bei dem die Hauptzeichnerin im Bundestag gehört werden muss, fast erreicht. Also laßt Euch von dem etwas umständlichen Anmeldeverfahren nicht abschrecken und zeichnet mit! – Es lohnt sich!
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Erstellt am Mittwoch, 6. Mai 2009
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Mit diesem Blog möchte ich mich schwerpunktmäßig zwar mit der lokalen Politik des Bezirks 3 in Düsseldorf befassen, aber so einigen Themen der aktuellen Bundespolitik kann mensch gar nicht kritisch genug gegenüberstehen. Wie auch die derzeitige Justizministerin zeigt unsere Familienministerin, dass ein Regierungswechsel dringend nötig ist, damit wieder Leute an den Start kommen, die wissen, was sie tun. Und das mit adäquaten Mitteln.
Sabine Becker hat sich mit Frau von der Laiens Entgleisungen zum Thema Kinderpornographie intensiv beschäftigt.
Nachtrag vom 27.04.2009:
Ja, meine Schreibweise unserer geschätzten Familienministerin ist durchaus so beabsichtigt.
Erstellt am Sonntag, 26. April 2009
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Weil ich in der Lage dazu bin. Weil ich das Glück habe an einem Ort in einer Zeit zu leben, wo dies möglich ist. Die Möglichkeit bestünde womöglich auch zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort, wäre aber unter Umständen mit ungleich viel mehr Mut verbunden als ich vielleicht aufbringen könnte.
Mitbestimmung ist einer der wichtigsten Werte, die es gibt. Mitbestimmung ist die Chance, etwas zu verändern. Für die eigenen Überzeugungen zu kämpfen. Ziele gibt es auf dieser Welt genug. Probleme auch. Und natürlich werden wir nicht alle lösen können. Nicht jetzt, nicht allein, vielleicht manche auch nie. Aber auf alle Fälle können wir etwas tun, wenn wir es gemeinsam tun.
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Erstellt am Sonntag, 29. März 2009
Kategorie: Allgemein, Bezirksvertretung | Kommentieren »